Nachdem im Freistaat der traditionelle »Tag der Sachsen« corona-bedingt ausfiel, rief der Landesvorsitzende der sächsischen NPD, Peter Schreiber, das terminlich etwas verschobene Sommerfest des Landesverbandes kurzerhand zu »unserem eigenen Tag der Sachsen« aus.

Ein Programmhöhepunkt war auf jeden Fall die Rede von Tomáš Vandas, dem Vorsitzenden der Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit (DSSS) aus der Tschechischen Republik, der in Riesa als Gastredner auftrat und dazu aufrief, die europäischen Nationalisten müssten einen gemeinsamen Block gegen die Globalisierung bilden.

 

Kreisrat Stefan Hartung aus dem Erzgebirge ging insbesondere auf die maßgeblich von ihm initiierten Freiheitskundgebungen in seiner Region ein. Der stellvertretende Landesvorsitzende Mario Löffler rief dazu auf, Widerstand gegen Freiheitsentzug und Grundrechtseinschränkungen zu leisten. Das herrschende Regime würde gerade testen, wie weit es damit gehen kann, beispielsweise das Versammlungsrecht einzuschränken.

Peter Schreiber moderierte die Veranstaltung, die abgerundet wurde durch Spielmöglichkeiten für die Kinder, ein reichhaltiges Speisenangebot sowie Ständen mit u.a. Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge sowie musikalisch begleitet wurde von den Liedermachern »Fylgien« und René Heizer. Bei der Veranstaltung wurde auch die Kardinalfrage gestellt: Was für ein Volk wollen wir sein? Ein Volk von Duckmäusern und Untertanen, oder eine Gemeinschaft freier Deutscher? Die Antwort der Anwesenden fiel natürlich sehr eindeutig aus.

NPD Sachsen