Jürgen Gansel (NPD): Riesaer Ausländerzahlen deuten auf massiven Nachzug von Asylantenfamilien hin!

Ausweislich des Statistischen Berichts der Stadtverwaltung lebten in Riesa mit Stand vom 30. September 1.423 Ausländer. Das ist ein alarmierender Anstieg der Ausländerzahlen, der mehrere Fragen aufwirft.

Riesas Oberbürgermeister Marco Müller (CDU) nannte am Mittwoch im Stadtrat auf Anfrage von NPD-Stadtrat Jürgen Gansel die Zahl von 439 Asylbewerbern, die derzeit in Riesa leben würden. Wenn man erfahrungsbasiert von etwa 350 bis 400 Ausländern in Riesa ausgeht, die nichts mit dem Asylverfahren zu tun haben (Vietnamesen, Russen, Albaner, Bürger von EU-Staaten) und die 439 Asylanten hinzurechnet, kommt man auf maximal 840 Ausländer. Laut der offiziellen Statistik leben in Riesa aber 1.423 Ausländer. Woher kommt die Differenz von etwa 600 Personen?

Das wollte Gansel von OB Müller in der Stadtratssitzung wissen und äußerte die Vermutung eines massiven Familiennachzugs aus Syrien und dem Irak, der in keiner Asylstatistik erfasst wird. Alle anerkannten Asylanten und „Flüchtlinge“ dürfen nach geltender Rechtslage umgehend ihre Familienangehörigen nach Deutschland holen. Beschränkt ist der Familiennachzug (bislang) nur für „Flüchtlinge“ mit subsidiärem Schutzstatus.

Familiennachzügler werden hierzulande nicht als Asylanten gezählt und tauchen in keiner Asylstatistik auf, da sie selbst keine Asylanträge stellen, sondern über Familien-Visa ins Land kommen.

Wenn von 1.423 Ausländern in Riesa 439 Asylanten und bis zu 400 Italiener, Griechen, Russen, Vietnamesen, Albaner etc. sind, bleibt die Frage, wer die etwa 600 anderen Ausländer sind. Auf Gansels Vermutung, dass dies muslimische Familiennachzügler sind, verweigerte der CDU-Oberbürgermeister jede Auskunft und wurde ausfällig.

NPD-Kreisverband Meißen