Dresdner NPD nominiert Kandidaten für die Kommunalwahl

Gleichzeitig mit der Europawahl finden am 26. Mai in Sachsen Kommunalwahlen statt. Der Kreisverband Dresden der NPD hat Mitte Januar auf einer Mitgliederversammlung seine Kandidaten für die Stadtratswahl und die Stadtbezirksbeiratswahlen aufgestellt. Die NPD wird somit in allen 11 Stadtratswahlkreisen sowie zur Wahl der Stadtbezirksbeiräte von Prohlis, Pieschen, Klotzsche, Cotta, Plauen und Blasewitz auf dem Stimmzettel stehen.

Kandidaten sind unter anderem der Landesvorsitzende der sächsischen NPD und langjährige Dresdner Stadtrat Jens Baur, der im Wahlkreis 8 (Prohlis) auf Platz 1 kandidiert und der ehemalige Plauener Ortsbeirat Holger Löwe, der im Wahlkreis 9 (Plauen) antreten wird. Ebenfalls auf der Kandidatenliste ist der Organisator des alljährlichen traditionellen Trauermarsches zum 13. Februar 1945 und Prohliser Stadtbezirksbeirat, Maik Müller, der im Wahlkreis 8 auf Platz 2 sowie zur Wahl des Stadtbezirksbeirates in Prohlis kandidieren wird.

Die NPD ist bereits seit 2004 durchgehend in Gruppenstärke im Dresdner Stadtrat vertreten (von 2004 bis 2009 als Nationales Bündnis Dresden) und hat zudem in 4 Stadtbezirksbeiräten je ein Mandat. Da sich bürgerliches und linkes Lager derzeit im Stadtrat in etwa gleich stark gegenüber stehen, sind die beiden NPD-Stadträte immer wieder bei Abstimmungen das Zünglein an der Waage. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die knappen Mehrheitsverhältnisse auch nach der Wahl am 26. Mai unverändert bestehen bleiben und die NPD diese Rolle auch zukünftig einnehmen wird.

Stadtrat Jens Baur sagte zur Aufstellung der Kandidaten:

„Unser Ziel ist es, auch dem neuen Stadtrat wieder mit mehreren Abgeordneten anzugehören. Die NPD hatte und hat immer einen klaren politischen Kompass und ist die verlässliche nationale Stimme im Stadtrat. Auch bei der Wahl der Stadtbezirksbeiräte erhoffen wir uns ein gutes Ergebnis.

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass Kriminalitätsbrennpunkte und die damit einhergehende Ausländer- und Drogenkriminalität effektiv bekämpft werden, dass Wohnraum bezahlbar bleibt und nicht noch künstlich durch dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in sogenannten Gewährleistungswohnungen verknappt wird. Wir setzen uns ein für eine würdige Erinnerungskultur zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens durch britische und amerikanische Terrorbomber am 13. und 14. Februar 1945. Der Verschandelung unserer Stadt durch Graffiti-Schmierereien und dem sinnlosen Vandalismus an Haltestellen und Stadtmobiliar treten wir ebenso entgegen, wie einer linksideologischen Verkehrspolitik, die den Radverkehr einseitig zulasten des Autoverkehrs bevorzugt. Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.“

NPD Dresden