„Den Geist von 1953 lebendig halten – Für ein freies und souveränes Deutschland!“

Erfolgreiche Demonstration der NPD am 17. Juni in Dresden-Niedersedlitz

Bereits seit 2008 erinnert der NPD-Kreisverband Dresden jährlich mit einer öffentlichen Veranstaltung an den Arbeiteraufstand in der ehemaligen DDR von 1953. Nachdem in den vergangenen Jahren meistens das Mahnmal auf dem Postplatz Ausgangspunkt der nationalen Demonstrationen war, fand sie in diesem Jahr im Stadtteil Niedersedlitz statt, wo sich das Sachsenwerk befindet. Dort nahm der Aufstand in Dresden mit einem Streik der Arbeiter seinen Anfang und breitete sich in Windeseile über die gesamte Stadt aus. Aus den 2000 streikenden Arbeitern des Sachsenwerkes wurden schließlich 60 000 Demonstranten, die überall in Dresden ihre Forderungen verkündeten.

Die Demonstration der NPD, an der sich auch viele Aktivisten der Jungen Nationaldemokraten und aus parteifreien Strukturen beteiligten, begann 18.30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem Bahnhof-Niedersedlitz. Der Dresdner Stadtrat und Kreisvorsitzende Jens Baur begrüßte die rund 140 Teilnehmer und ging in seiner Rede auf das Motto der Veranstaltung: „Damals wie heute: Frieden, Freiheit, Souveränität!“ sowie die damaligen Geschehnisse im Sachsenwerk ein. Anschließend sprach Jan Häntzschel als Vertreter der JN-Sachsen, er schlug thematisch eine Brücke von 1953 in die Gegenwart und verwies darauf, dass viele der Forderungen von damals, wie der Ruf nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung, auch heute noch aktuell sind.

Nach der Rede des JN-Vertreters setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die etwa 1,5 Kilometer lange Route führte durch das Wohngebiet Rathener Straße, auf die Pirnaer Landstraße und dann direkt vorbei am Sachsenwerk. Auf dem Rückweg zum Bahnhof Niedersedlitz führte die Strecke schließlich noch an einer von der Linkspartei angemeldeten Gegenkundgebung mit etwa 150 Teilnehmern vorbei, die aber Dank eines Großaufgebotes der Polizei, die die Situation offenkundig gut im Griff hatte, gefahrlos passiert werden konnte.

Auf der Abschlusskundgebung sprachen dann noch Holger Löwe vom Kreisvorstand der Dresdner NPD und der ehemalige Landtagsabgeordnete Arne Schimmer. Während Holger Löwe sehr persönliche Worte an die Teilnehmer richtete und die dramatischen Geschehnisse von 1953 wieder lebendig werden ließ, mahnte Arne Schimmer eine bedeutendere Rolle des 17. Juni 1953 in der deutschen Gedenkkultur an. Er griff damit die alte Forderung der NPD auf, den 17. Juni zum nationalen Feiertag zu erklären. Im Schlusswort seiner Rede rief Arne Schimmer eindringlich dazu auf, sich auch heute wieder für ein freies und souveränes Deutschland einzusetzen.

Abschließend bedankte sich der Versammlungsleiter Jens Baur bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und versprach, auch im nächsten Jahr wieder mit einer Demonstration am 17. Juni an den Aufstand zu erinnern und somit dafür zu sorgen, dass dieser im kollektiven Gedächtnis des deutschen Volkes bleibt und nicht in Vergessenheit gerät.

18.06.2015

NPD-Kreisverband Dresden