Am Sonnabend, 3. Juli 2021, kam die sächsische NPD zu ihrem traditionellen Sommerfest auf dem Gelände des Deutsche-Stimme-Verlages in Riesa zusammen. Die Vorsitzende des gastgebenden Kreisverbandes Meißen-Nordsachsen, Ines Schreiber, konnte zu Beginn rund 200 Gäste begrüßen. Über den Tag verteilt – das Fest begann offiziell um 15 Uhr und endete gegen 22 Uhr – nahmen rund 300 Patrioten, Nationalisten und interessierte Gäste teil. Etliche Teilnehmer waren auch von weiter her angereist.

Ines Schreiber, Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Meißen-Nordsachsen, begrüßt die Gäste.

Der Landesvorsitzende Peter Schreiber begrüßte die Gäste mit den Worten: »Herzlich willkommen hier auf unserer Insel der echten Normalität! Oder sollte ich besser sagen: ›Natürlichkeit?‹ – Denn das, was heutzutage zur Norm erklärt wird, kann nicht unsere Akzeptanz finden.« Sodann ging Schreiber, der auch Chefredakteur des in Riese produzierten Magazins DEUTSCHE STIMME ist, auf den »Regenbogen-Tanz« im Zuge der Europameisterschaft ein.

Weitere Themen waren die Corona-Politik der Regierung, die Einwanderungspolitik, Digitalisierung und Globalisierung. Im Hinblick auf die gesellschaftliche Debatte um Corona mahnte Schreiber: »Die allgegenwärtige Hysterie muss überwunden werden, und zwar möglichst rasch, bevor die große Politik im Herbst die vierte Welle herbeiredet oder -testet!«

Der stellvertretende Landesvorsitzende Mario Löffler ging ebenfalls auf die Corona-Politik der Regierung ein und wies auf deren Unglaubwürdigkeit hin, wenn im Zuge der Europameisterschaft Abertausende zusammen kommen können, nachdem zuvor der Einzelhandel geschliffen worden, unsere Kinder ihrer schulischen Bildung und ihrer sozialen Kontakte beraubt wurden und man alte Menschen in den Pflegeheimen vereinsamen ließ.

Der stellvertretende Vorsitzende der tschechischen Partei DSSS, Jiři Fronek, bei seiner Rede.

Gästen aus dem In- und Ausland

In einen größeren Zusammenhang (»Great Reset«) stellte der diesjährige Gastredner aus der tschechischen Republik, Jiři Fronek, das aktuelle Geschehen, übersetzt von Maik Müller, stellvertretender Landesvorsitzender der sächsischen NPD aus Dresden. Fronek ist stellvertretender Vorsitzender der tschechischen »Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit« (DSSS), die schon seit Jahren mit der NPD verbündet ist.

Ein umfassenderer Bericht über die Reden, ggf. auch als Filmbericht, ist demnächst auf der Internetseite der sächsischen NPD unter www.npd-sachsen.de zu finden.

Doch das Sommerfest der sächsischen Nationaldemokraten hätte diese Bezeichnung nicht verdient, wenn es nur beim Rednerprogramm geblieben wäre. Tatsächlich standen die »Drei G« im Mittelpunkt. Und damit ist nicht »Geimpft, Getestet oder Genesen« gemeint, sondern: »Gemeinschaft – Gesang – Gute Laune«. Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls bestens gesorgt.

Während die »Linksjugend Riesa« weitab vom Schuss, irgendwo in der Innenstadt in verschwindend geringer Zahl gegen das »NPD-Sommerfest« protestierte, genoss man auf dem DS-Verlagsgelände bei herrlichem Sonnenschein die musikalische Unterhaltung durch den Liedermacher René Heizer, der seinen Zuhörern tatsächlich einzuheizen vermochte. Spontan griffen zu fortgeschrittener Stunde einige sich bis dahin bedeckt gehaltene musikalische Talente nach der Klampfe und gaben ebenfalls einige patriotische Klassiker zum Besten.

Für die Kinder waren zwei Hüpfburgen, eine wirkliche große für die größeren, eine kleinere für die jüngeren, aufgebaut – und rege im Einsatz. Für Spaß und Spannung sorgte auch die nebenbei von der »Sozialen Aktion Sachsen« laufende Tombola.

Vorläufiges Fazit: Das diesjährige Sommerfest war die seit Jahren bestbesuchte Veranstaltung dieser Art. Die vielen neuen Gesichter, darunter auch einige aus dem AfD-Umfeld und solche, die man bei den Anti-Corona-Protesten der letzten Monate kennenlernen durfte, verdeutlichen, dass die NPD wieder deutlich an Akzeptanz gewonnen hat – und dass die Nationaldemokraten zunehmend wieder zum Ansprechpartner für einigungswillige heimattreue Kräfte wird. Ganz nebenbei konnte der NPD-Landesvorsitzende Peter Schreiber die Feststellung treffen, dass die für die Teilnahme an der Bundestagswahl erforderliche Zahl an Unterstützungsunterschriften für die Landesliste der Sachsen-NPD »quasi im Vorübergehen« erreicht werden konnte.

NPD Sachsen