Das kommt mir nicht in die Tüte!

Licht und Schatten liegen bei der täglichen Morgenlektüre oft dicht beieinander. Kaum zu glauben, aber aus Brüssel kommen auch mal gute Nachrichten. Die EU-Kommission will den Verbrauch von Plastiktüten in Europa mit Steuern, Abgaben oder nationalen Verboten bekämpfen.

Rund 200 Plastiktüten verbraucht jeder Europäer pro Jahr. Einige Länder bringen es nach Schätzungen sogar auf über 500 Stück. In Deutschland sind es zwar “nur” 71 Plastikbeutel pro Konsument, die meist aus Bequemheit und Gleichgültigkeit in die Umwelt gelangen, doch das ist nur ein schwacher Trost. Denn die Finnen und Dänen machen ernst mit der Forderung “Umweltschutz ist Heimatschutz”, hier nutzt jeder Bürger nur vier Tüten.

Dabei ist es doch so einfach und sinnvoll, sich mit dem Einkaufskorb oder Stofftaschen auf den Weg zum Einkauf zu machen. Leider wird man – selbst in nationalen Kreisen – nur müde belächelt, wenn man auf den milliardenfachen Frevel mit der Tüte hinweist. Die umweltschädliche Dimension wird ignoriert, da man nicht über den eigenen Verbrauchertellerrand schaut. Bereits bei der Herstellung der Plastiktüte wird Wasser, Erdöl und Energie verbraucht. Allein im Mittelmeer schwimmen nach EU-Angaben über 500 Tonnen Plastikmüll, die zersetzt in die Nahrungskette von Meerestieren und anschließend auch in die Menschen gelangen können.

Daher kann man den Vorstoß aus Brüssel nur begrüßen und hoffen, daß in Deutschland den Verbrauchern ein Licht auf geht und diese mit oder ohne Gesetz der Tüte die rote Karte zeigen!

Für dunkelrote Schatten sorgen dagegen die Linken. In Nordrhein-Westfalen fordern diese politischen Amokläufer, daß in den Kindertagesstätten muslimischen Kinder nicht länger christliche Traditionen aufgedrängt werden sollen. Wenn man statt Sankt Martin ein “Sonne-Mond-und Sterne-Fest” feiern würde, fühlten sich mehr Kinder angesprochen, argumentiert der Vorsitzende Rüdiger Sagal.

Zuvor hatte schon die Umbenennung des Sankt-Martins-Umzugs im hessischen Bad Homburg zu hitzigen Diskussionen geführt. Nach den Negerküssen und dem Zigeunerschnitzel soll jetzt auch Sankt Martin auf dem Altar der Gutmenschen geopfert werden. In Berlin gibt es sogar Bestrebungen, Weihnachtsmärkte in Winterfeste umzubenennen.

Dieser Wahnsinn muß 2014 auch in Brandenburg mit dem Stimmzettel abgestraft werden. Normal Poltisch Denken = NPD wählen!
“Was anderes kommt mir doch gar nicht in die (Wahl)Tüte…”

Klaus Beier
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